• Raumwunder

Rund 60 Personen erleben spirituelles Nachhausekommen

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Wenige Minuten bevor "Gott am See" startet, kurvt noch ein ferngesteuertes Boot durchs kühle Nass des Starkholzbacher Sees. Dass an diesem warmen Sommertag auch Badegäste im Wasser gewesen waren, verraten vergessene Handtücher und Schwimmflügel. Trotz der späten Uhrzeit haben sich rund 60 Personen eingefunden, um sich dem Wesentlichen zu widmen. Die Impulse laden ein, Vorstellungen von Gott zu überdenken. Jesus jedenfalls zeichnet mit seiner Geschichte vom "verlorenen Sohn" das Bild eines Gottes, bei dem wir, wie bei liebenden Eltern, immer willkommen sind und der uns nichts vorenthält. Diese Ursehnsucht nach einem wahren Zuhause besingt auch Max Giesinger:

Mein Kopf will immer nur weiter Mein Herz sagt, dass ich Zuhause vermiss' Wo auch immer das ist Wann halt' ich an und hör' auf wegzulaufen? Weil ich Zuhause vermiss' Wo auch immer das ist

Auch unter den Teilnehmenden von "Gott am See" kommt ein Gefühl von Zuhause auf. Wie in einer großen Familie ziehen sie an einem Strang. Während die einen Stühle stellen, verteilen andere die Liturgie oder positionierten Windlichter. Als die Sonne schließlich untergegangen ist, scheint es, als ob alle Beteiligten dankbarer und froher den See verlassen, als sie gekommen sind.

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