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Haller Religionsstudie - "Gut, dass die Kirchen nachfragen"

Aktualisiert: 27. Nov 2019


Wenn Ihnen in diesen Tagen auf den Haller Gassen Kinder mit goldenen Luftballons begegnen, dann ist Peter Jost nicht weit. Schon um die nächste Ecke könnte er stehen, mit einem Fragebogen in der Hand und den Worten auf den Lippen, ob Sie Ihren Kaffee schwarz oder mit Milch und Zucker trinken. Das Thema Kirche bewegt. Aus manchem platzt es heraus: "Warum fragt ihr erst jetzt!" Andere steuern zielstrebig den Stand an und greifen unaufgefordert zu Kuli und Klemmbrett. Peter Jost muss gar nicht auf die Menschen zugehen, es genügt darauf zu reagieren, was das große Werbebanner bei den Passanten auslöst. Der 15-jährige Schüler und die 92-jährige Rollatorfahrerin, die buddhistische Katholiken und der evangelische Pfarrer: Sie alle machen mit. Und das ist gut so, denn die Befragung zu Kirche, Religion und Milieu soll möglichst repräsentativ sein. Auch wenn die Fragebögen noch nicht ausgewertet sind, einen ersten Eindruck hat Peter Jost schon. Oft sind es sehr lange und zum Teil auch seelsorgerliche Gespräche, die zeigen, wie viel Schönes aber auch Schmerzvolles Menschen mit den Kirchen verbinden. In einer Sache sind sich alle Teilnehmenden einig: "Gut, dass die Kirchen mal nachfragen." Übrigens freuen sich nicht nur Kinder über Luftballone. Auch Erwachsene fragen nach der glänzenden Kugel am Stil. Die einen brauchen noch schnell ein Geburtstagsgeschenk, andere sind dankbar für ein Mitbringsel aus Hall.

Wer noch an der Befragung teilnehmen will, Peter Jost ist am Freitag (20.9.) von 14:00-17:00 Uhr auf dem Kreuzäckermarkt (Limpurgerplatz) und am Samstag (21.9.) von 9:00 bis 18:00 Uhr im Kocherquartier (Bonhoefferplatz).
Auch das Haller Tagblatt berichtete über die Umfrage. Der Artikel ist hier online nachzulesen.
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